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Vespa 400 Das Vespa-Auto musste ins Exil

Vespa 400

Vor 50 Jahren begann der Bau des 400ers im französischen ACMA-Werk

Fiat ist ein ziemlich großes Unternehmen. Fiat war stets eine veritable Macht in Italien. Schön. Und was hat das mit dem Vespa 400 zu tun? Sehr einfach: Wäre Fiat nicht so mächtig gewesen, hätte Piaggios Kleinstwagen möglicherweise mehr Erfolg gehabt, und wer weiß? vielleicht wäre aus dem Flugzeug- und Rollerunternehmen ein Autohersteller geworden. Der heute mutmaßlich ebenfalls zum Fiat-Konzern gehörte, aber egal. Vor 50 Jahren jedenfalls gab es die erste Vespa auf vier Rädern, und es war ein flottes Autochen. Bauen durfte Piaggio das Ding auf Befehl aus Turin aber nur fern der italienischen Heimat in einer kleinen Stadt am Ufer der Loire. In Fourchambault rollten im Laufe der Jahre 20.000 der Mini-Mobile vom Band, vor allem für den französischen und den Benelux-Markt. Ein paar kamen bis Amerika, die wenigen Exemplare mit deutscher Zulassung sind meist Spätimporte aus Frankreich.  ( Informationen ...)

Ferrari 712

Ferrari 712

Der Ferrari 712, letzter Akt im immer halbherzig gebliebenen Can-Am-Engagement der Italiener, stammt vom Fünfliter-Sportwagen 512 S ab. Dieser trat - schön zwar, aber wenig erfolgreich - in der Saison 1970 gegen Porsches Überflieger 917 in der Marken-Weltmeisterschaft an. Schon in der Saison 1971 wurden die 512 nicht mehr werksseitig eingesetzt - man konzentrierte sich in Maranello auf den neuen Dreiliter 312 PB, der schon dem ab 1972 geltenden Reglement entsprach.

Ende 1970 gab es für die zahlreichen Kundenteams aber noch eine Evolution des Fünfliters. Diese Ausbaustufe, der 512M, gab 1970 sein Debüt in Zeltweg und dominierte das Rennen lange Zeit. Der 712 basiert auf diesem Chassis, das später mit einem stärkeren Motor ausgerüstet und 1971 auch in Monza beim europäischen Can-Am-Pendant, der Interserie, eingesetzt wurde. Etwa zwei Monate später wurde der Siebenliter-V12 in das Chassis eingebaut und die Coupé-Karosserie gegen eine offene im Stil des 312 PB ausgetauscht.  ( Informationen ...)

Bristol Zagato 406Z

Bristol Zagato 406Z

Was liegt näher bei einen Karosseriebauer wie Zagato, der seine Reputation mit Leichtbau und ausgefeilter Aerodynamik gewonnen hat, als die Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller, dessen Wurzeln in der Flugzeugindustrie liegen? Nach Ende des Zweiten Weltkriegs suchte der englische Bomberbauer Bristol nach neuen, attraktiven Geschäftsfeldern und sah im Automobilbau die Chance, die ganz speziellen Fertigkeiten aus dem Luftfahrzeugbau in der Friedensproduktion zu nutzen. So kam es zur Zusammenarbeit, Die Entstehung des Bristol Zagato ist jedoch einer privaten Initiative zu verdanken. Patthey, Importeur von AC und anderen Luxusmarken für die Schweiz, gab bei den Mailändern den Auftrag.  ( Informationen ...)

Die Veritas-Geschichte

Die Veritas-Geschichte

Auf dem Hockenheimring fand am 8. und 9. Mai 1948 der erste Meisterschaftslauf für Sport- und Rennwagen nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Trotz des von den Besatzungsbehörden verhängten Sonntagsfahrverbot waren 300.000 Menschen gekommen, um die Rennen zu sehen. Bei den Sportwagen der Zweiliterklasse gingen zum erstenmal drei Wagen der Marke Veritas an den Start: Karl Kling, Toni Ulmen und Ralph Roese belegten die vorderen Plätze. Karl Kling siegte mit einem Schnitt von 161,5 km/h. Ulmen und Roese lagen wegen Kühler- und Reifenproblemen eine Runde zurück. In der Sportwagenklasse fuhr Schorsch Meier auf einem 140PS-Veritas-BMW, der "Großmutter", den Sieg heraus. Von da an war der Name Veritas in aller Munde und für ein paar Jahre das Fahrzeug, das es auf den Pisten zu schlagen galt. Der Mann, der für den erfolgreichen Auftritt die technischen Grundlagen gelegt hatte, hieß Ernst Loof.  ( Informationen ...)

60 Jahre Vespa: "paradiso per due"

60 Jahre Vespa:

Fünf Sinne hat der Mensch. Dazu kommt der berühmtberüchtigte sechste, also ein sozusagen metaphysisches Element. Den siebten Sinn hat sich die ARD gesichert. Da zwangsläufig ganz viel vom Sinnlichen die Rede sein muss, wenn es um die Vespa geht, darf hier also Nummer acht her: Nennen wir es den Sinn fürs Nette, Hübsche, Nebensächliche, fürs Angenehme und fürs Schwerelose. Doch, für all das steht die alte und todschicke Dame Vespa. Seit 60 Jahren jetzt.  ( Informationen ...)

60 Jahre Land Rover: Alu und gute Ideen rosten nicht

60 Jahre Land Rover:

Sie können mindestens 24.800 Euro auf den Tisch legen, dann erhalten Sie einen Land Rover, der freilich seit einigen Jahren etwas markig als Defender daherkommt. Mit weniger als der Hälfte sind Sie dabei, wenn es der Lada Niva tut. In beiden Fällen erhalten Sie ein Auto, wie es heute so sonst nicht mehr fabrikneu zu bekommen ist. Der Russe ist ein kaum gewendeter Sowjet mit apartem italienischen Muttermal und mindestens genauso eigenwillig wie der Brite. Gestandene Kerle sind sie alle beide. Im Falle des kantigen Klassikers von der Insel aber gibt's für den stolzen Mehrpreis satte 60 Jahre Automobilgeschichte dazu. Es ist so weit: Die Ikone wird dieses Jahr wirklich fast pensionsreif. Fast.  ( Informationen ...)

Alpine A 106

Alpine A 106

Der Vater der Alpines, Jean Rédélé stellte im Juli 1955 erstmals seine neuen Coupés der Öffentlichkeit vor. Die drei kleinen Sportwagen, die von dem rührigen Auto-Händler aus Dieppe an die staatliche "Régie Renault" übergeben werden sollten, waren in den Farben der "Tricolore" lackiert. Sie lösten damit gerade in dem Monat, in dem Frankreich die Revolution feiert, große Begeisterung aus.

Ähnlich wie Charles Deutsch und René Bonnet mit ihren Panhard DB Coupés setzte Rédélé auf ein bewährtes französisches Rezept. Auf der modifizierten Basis des 4 CV "Cremeschnittchens" von Renault montierte er eine leichte Sportwagenkarosserie aus Kunststoff und erhielt so ein kleines, 500 kg leichtes, überaus leistungsfähiges Sportgerät.  ( Informationen ...)

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Porsche 908

Musterkapitel 908 (PDF)

Buckel Volvo

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